Zur Person Im
Januar 2008 starb Eva Heller. In einem Nachruf im Spiegel hieß es: Eva Heller (8.4.1948 - 31.1.2008) wurde 1987 mit ihrem ersten Roman Beim nächsten Mann wird alles anders berühmt. Sie galt seither als Begründerin einer neuen, witzigen Frauenliteratur. 1988 stand sie ein Jahr lang auf Platz 1 der GONG-Bestsellerliste. Der Roman hatte mehrere Millionen Auflage und wurde weltweit in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Auch ihr zweiter Roman, Der Mann der's wert ist (1993), hatte eine Millionenauflage, stand auf allen Bestsellerlisten. Beide Bücher waren die meistgelesenen Bücher in Deutschland. Auch ihre beiden folgenden Romane wurden Bestseller: Erst die Rache, dann das Vergnügen (1997) und Welchen soll ich nehmen? (2003). Zugleich war Eva Heller als Cartoonistin bekannt. Ab 1981 zeichnete sie Cartoons, die sie mit 'Eva H.' signierte. Sie publizierte im Stern und Brigitte und vielen anderen Zeitschriften. Sie machte zwei Cartoon-Bücher. Bereits ihre Cartoon-Bücher waren Bestseller. Heller schrieb auch wissenschaftliche Bücher: über die Wirkung von Werbung, und zwei Bücher über die Wirkung von Farben. Sie war eine Expertin für Farben-Wirkungen und hielt hierüber Vorträge und machte Gutachten für Firmen über deren Farbgestaltung. Ihre Bücher über Farben waren ebenfalls Bestseller, die weltweit in viele Sprachen übersetzt wurden. Außerdem war Heller auch Kinderbuch-Autorin. Sie publizierte ein Kinderbuch über Farben, Die wahre Geschichte von allen Farben. Zu diesem Buch machte sie auch ein Kindermusical. Sie machte eine Art Märchenbuch, Melittas wunderbare Verwandlung, das Kinder zum Lesen animieren sollte, Außerdem ein Buch darüber, wie man mit Kartoffelstempeln kreativ sein kann. Und ein Weihnachtsbuch, Das unerwartete Geschenk vom Weihnachtsmann und von Frau Glück und Herrn Liebe, mit Illustrationen von Michael Sowa. Eva Heller hatte Abschlüsse als staatlich geprüfte Werbewirtin (Hochschule der Künste Berllin, 1973), Diplom-Soziologin (Freie Universität Berlin, 1978) und Dr. phil. (Universität Frankfurt, 1982). Ihre Dissertation Wie Werbung wirkt. Theorien und Tatsachen erschien als Taschenbuch. Für kurze Zeit war Heller auch Professorin: 1985/86 machte sie für ein Jahr eine Professurvertretung an der Technischen Hochschule Darmstadt, sie lehrte dort Werbepsychologie und Farbpsychologie. Bei der Bewerbung für die eigentliche Professur kam sie im Dezember 1985 auf den 2. Listenplatz. Und im Sommersemester 1990 war sie Gastprofessorin für Kommunikationspsychologie an der Hochschule der Künste in Berlin. |
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